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Allgemeine Charakteristik des Satzes


Date: 2015-10-07; view: 1052.


Kapitel 1. Der Satz

Syntax

Function of Syntax

Example #2

Example #1

Syntax in Shakespeare

Writing all of his plays and sonnets in iambic pentameter, Shakespeare habitually reversed the general order of English sentences by placing verbs at the end of the sentences.

In Romeo and Juliet, he writes,

“What light from yonder window breaks?” instead of using a common expression “What light breaks from yonder window?”

In Richard III, he deliberately reverses the word order of a sentence,

“and all the clouds that lowered upon our house buried in the deep bosom of the ocean.” into “And all the clouds that lower'd upon our house in the deep bosom of the ocean buried.”

To convey meaning is one of the main functions of syntax. In literature, writers utilize syntax and diction to achieve certain artistic effects like mood, tone etc. Like diction, syntax aims to affect the readers as well as express the writer's attitude.

 

Unter Syntaxversteht man in der Grammatik die Satzlehre.

Der Satzist eine aus mehreren Wörtern (oder einem Wort) bestehende, grammatisch und intonatorisch geformte, in sich geschlossene sprachliche Einheit.

Die Hauptmerkmale des deutschen Satzes sind: 1. Die Zweigliedrigkeit (äâóñîñòàâíîñòü); 2) Der verbale Charakter; 3) bestimmte Stelle des konjugierten Teils des Prädikats.

1. Die Zweigliedriegkeit des deutschen Satzes.Sätze, in denen beide Hauptglieder vorhanden sind, nennt man zweigliedrige Sätze. Zu den Hauptgliedern gehören das Subjekt und das Prädikat. Das Subjekt und das Prädikar kongrurieren in Person und Zahl, z.B.: Ich suche eine Wohnung. Ärzte protestierten gegen schlechte Arbeitsbedingungen.

Sätze, die nur ein Hauptglied haben, sind eingliedrige Sätze. Eingliedrige Sätze können nominal (z.B.: Ende August! Feuer! Hilfe! Ein Bier bitte!), oder verbal sein (z.B.: Nicht weinen! Guten Morgen! Nicht schlecht!)

Der Satz, der nur aus Hauptgliedern besteht, nennt man eineneinfachen unerweiterten Satz, z.B.: Er schläft. Das Kind steht auf. Iss!

Solche Sätze kommen allerdings selten vor. Viel öfter werden die Hauptglieder durch andere Wörter erweitert und vervollständigt. Das sind die Nebenglieder des Satzes. Zu den Nebengliedern des Satzes gehören:

- das Attribut:

Sie lobten die gute Zusammenarbeit.

Das ist das Zimmer meines Bruders.

- das Objekt:

Wir trinken Tee.

- die Adverbialbestimmung:

Wir gehen in den Garten.

Das Mädchen lernt fleißig.

Der Satz, der ein oder mehrere Nebenglieder hat, ist eineinfacher erweiterter Satz, z.B.: Kinder dürfen auf dem Spielplatz im Hof spielen.

2. Der verbale Charakter des Satzes äußert sich im Vorhandensein im Prädikat eines Verbs, z.B.: Er ist Student. Er ist stark. Was soll ich tun?

3. Bestimmte Position des konjugierten Prädikatsteils im Satz. Jede Aussage verfolgt ein bestimmtes Ziel – die Redeabsicht: etwas mitteilen, nach etwas fragen oder eine Person zur Handlung auffordern. Dementsprechend unterscheidet man:

1. Aussagesätze;

2. Fragesätze;

3. Aufforderungssätze.

Je nach dem Typ des Satzes nimmt das Prädikat eine bestimmte Stelle im Satz ein.

Die Wohnung hat ein Wohnzimmer. (Aussagesatz)

Gibt es Besonderheiten? (Fragesatz)

Kochen Sie die Kartoffeln! (Aufforderungssatz)

 

Übungen

Üb. 1. Teilen Sie folgende Sätze in eingliedrige und zweigliedrige ein.

1. Rauchen verboten! 2. In der Nähe des Eingangs ist der Fahrstuhl. 3. Es regnet. 4. Später Abend. 5. Zwei Brötchen, bitte! 6. Die Straßen sind leer. 7. Achtung! 8. Wir wollen nach Hamburg fahren. 9. Die Zukunft für Biologen, Architekten und Juristen sieht schlecht aus. 10. Nicht zu spät kommen! 11. Das Mädchen duscht sich. 12. Gibt es in der Nähe ein gutes Restaurant? 13. Kein Kinderspielplatz. 14. Guten Tag! 16. Kommst du heute zu mir? – Sicher. – Sehr gut. 17. Es ist dunkel. 18. Vielen Dank!

Üb. 2. Teilen Sie folgende Sätze in unerweiterte und erweiterte ein.

1. Im Urlaub fotografiert Andreas alle Sehenswürdigkeiten mit seinem neuen Fotoapparat. 2. Sie schläft. 3. Die Frau öffnet den Schrank. 4. Paul ist fleißig. 5. Wir fahren mit dem Bus zum Bahnhof. 6. Die Familie hat eine Wohnung. 7. Das ist falsch. 8. Alle reisen gern. 9. Die Lehrerin steht an der Tafel und schreibt. 10. Das ist ein gutes Geschenk. 11. Die Kinder sitzen im Zug am Fenster. 12. Nicht atmen! 13. Ich habe Angst. 14. Hilfst du mir bitte beim Kartoffelschälen? 15. Ich heiße Katrin.

Üb. 3. Bestimmen Sie die Satzglieder in folgenden erweiterten Sätzen.

1. Hier stehen unsere Hauptrechner. 2. Das Essen schmeckt in der Kantine manchmal schrecklich. 3. Dieser große Schreibtisch ist der Schreibtisch des Chefs. 4. Normalerweise steht Kathrin um 7.30 Uhr auf. 5. Er hat sich mehr für die Mädchen interessiert. 6. Er hat viele Geschenke bekommen. 7. An der Wand links hängt eine große Landkarte. 8. Lotta sitzt ganz still. 9. Am Nachmittag sind wir mit der Mutter zum Zahnarzt gegangen. 10. Ich habe in München eine Stelle beim Europäischen Patentamt bekommen.

Üb. 4. Setzen Sie das zum Subjekt passende Prädikat bzw. die passende Personalform des Prädikats ein!

1. Unsere Sommerferien sind in diesem Jahr kürzer als im letzten Jahr (sein).

2. Unser Ski-Urlaub ………… nur 10 Tage. (dauern)

3. Die Bevölkerung ………… mit der Regierung unzufrieden. (sein)

4. Wegen der Kälte ………… die Leute zu Hause. (bleiben)

5. Abends ………… die Familie vor dem Fernseher. (sitzen)

6. Heute Nachmittag ………… meine Schwester und ich ins Schwimmbad. (gehen)

7. Am Abend ………… mein Bruder mit (!) seiner Frau zu uns. (kommen)

8. Meinen Kindern ………… das Essen heute nicht. (schmecken)

9. 15% der jungen Menschen ………… arbeitslos. (sein)

10. Warum ………… das Obst in Deutschland teurer als in Marokko? (sein)

11. ………… Peter oder Ida das Fenster aufmachen? (sollen)

12. Don Juan ………… die Frauen. (lieben)

13. Morgen ………… unsere Nachbarin und ihr Mann nach Berlin. (fahren)

14. Viele Studenten ………… Medizin nicht studieren. (können)

 


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Example #2 | Die Wortfolge im einfachen erweiterten Satz
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