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ManagementDate: 2015-10-07; view: 539. А) оценивает имущество Е) олигополии Е) устное представление товара о ходе беседы с одним или несколькими потенциальными покупателями Е) эластичность спроса по доходам Е) производитель, поставщик, рынок, посредник, конкуренты
Показатель зависимости изменения цены от спроса на товар А) кривая предложение В) кривая спроса С) равновесная (рыночная) цена D) эластичность спроса по цене
Вид кривой ЖЦТ, который характеризуется наличием нескольких этапов внедрения на рынок и уходя с него А) традиционная кривая В) “мода” С) “бум” D) “стиль” Е) “ностальгия”
личная продажа – это … А) продвижение в канале распределения В) доставка покупателю С) реклама товара в процессе купли – продажи D) стимулирование сбыта продукции
Небольшое количество продавцов, весьма чувствительных к политике ценообразования и маркетинговым стратегиям друг – друга это рынок А) несовершенной конкуренции В) чистой монополии С) чистой конкуренции D) совершенной конкуренции
Функция, которую не выполняет торгово – промышленная палата. В) организацией ярмарки С) проверяет соответствие товара требованиям стандартов D) проверяет качество товаров Е) выдает сертификат
SüddeutscneZeiturig Der Ober sticht den Unter, der Rest ist Theorie An den Machtverhältnissen hat sich kaum was geändert, doch nicht nur die Chefs, auch die Mitarbeiter müssen an sich arbeiten.
ührungskräfte aus aller Welt sehen Menschen als yy m den entscheidenden Erfolgsfaktor für künftiges Wachstum im 21. Jahrhundert an." Zu diesem Schluß kommt die internationale Studie Competing in a Global Eco- nomy der Unternehmensberatung Watson Wyatt in Düsseldorf. An der Umfrage beteiligten sich Spitzenführungskräfte von über 2000 Unternehmen aus 23 Ländern. Für sie steht fest: „Während in der Vergangenheit Geschäftserfolge auf der effizienten Ausnutzung von Maschinen und Finanzmitteln basierten, sind die erfolgreichsten Unternehmen von heute diejenigen, die in der Lage sind, intellektuelle und innovative Fähigkeiten am besten zu mobilisieren." Chefs sind schuld am Mißerfolg / Wie man die Mitarbeiter zu mehr Leistung motivieren kann, ist den Unternehmern klar: 96 Prozent der Befragten nannten Kommunikation zwischen Management und Mitarbeitern. Doch ihnen ist auch klar, daß das Verhältnis zwischen Chef und Team gestört ist. Mehr als drei Viertel der befragten Geschäftsführer gaben an, daß schlechte Führung für die Mißerfolge von Unternehmen verantwortlich ist.
Jean-Franfois Manzoni und Jean-Louis Barsoux vom Wirtschaftsinstitut Insead in Fontaine- bleau bei Paris zeigen in der Zeitschrift Harvard Business Manager, wie sehr die Leistung der Mitarbeiter von dem Chef abhängt: Vorgesetzte tendierten dazu, Mitarbeiter in In- und Out-Gruppen einzuteilen. Es fängt damit an, daß ein Mitarbeiter einen geringfügigen Fehler macht. Der Vorgesetzte wird aufmerksam, reagiert mit stärkerer Kontrolle, statt das Thema offen anzusprechen. Der Mitarbeiter interpretiert dies mit Vertrauensentzug und ist verunsichert - und macht neue Fehler. Der Chef beurteilt den Mitarbeiter daraufhin als leistungs schwach, „der Mitarbeiter beginnt sich diesen niedrigen Erwartungen gemäß zu verhalten". Diesen Teufelskreis zu durchbrechen ist für die Autoren Aufgabe des Vorgesetzten. Er muß die Situation erkennen, sein Verhalten hinterfragen, sich in den Mit arbeiter einfühlen, um den Prozeß zu stoppen. Dies erfordert ein hohes Maß an Reife und Persönlichkeit. Doch viele Führungskräfte sind mit dieser Aufgabe überfordert.
Gerade in der High-Tech-Bran- che, in denen die Unternehmen mit ihren Mitbewerbern um wenige hochqualifizierte Mitarbeiter konkurrieren, kann es fatale Folgen haben, wenn das Arbeitsklima nicht stimmt. Mitarbeiterfrust, hohe Fluktuation und Nachwuchsprobleme bringen ein bis dato blühendes Unternehmen in ernste Schwierigkeiten. Der Geschäftsführer eines großen Softwarehauses: „Die Topleute der jungen Generation sind weniger verkopft als die älteren und lassen sich nicht mehr nur von Geld und Status locken." Sie erwarten, daß ihre emotionalen Bedürfnisse wahrgenommen und respektiert werden. Eine gute Arbeitsatmosphäre, offener Umgang mit dem Vorgesetzten und Spaß an der Arbeit sind wichtige Kriterien. Doch angesichts der angespannten personellen Lage stellen Unternehmen oft Bewerber ein, ohne zu überprüfen, ob diese in das Arbeitsteam passen. Doch das soll sich ändern. Viele wollen ihre Manager nicht mehr nur nach ihren Umsätzen beurteilen. Auch der Führungsstil soll in die Bewertung eingehen. In einigen Unternehmen werden Mitarbeiter- Umfragen durchgeführt. Die Ergebnisse werden jedoch geheimgehalten. Ein Zeichen dafür, daß die Mitarbeiter nicht gerade zufrieden sind. Gesucht: Mitarbeiter mit Biß Das schlechte Arbeitsklima liegt jedoch nicht nur an den Führungskräften. Auch den Mitarbeitern mangelt es oft an Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Engagement. Ein Unternehmen sucht Leute, die nicht ständig über Probleme stöhnen, mit dem Zeigefinger auf den Chef deuten und aufbessere Zeiten warten. Fazit: Sowohl die Chefs als auch die Mitarbeiter müssen an ihrer Sozialkompetenz arbeiten. Uschi Johe Süddeutsche Zeitung, 12./13.9.98
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